Reutlingen. Teilnehmer/innen aus mehreren Bundesländern haben sich von Okt. 2016 - April 2017 in einer 5-teiligen Weiterbildung am Reutlinger Diakonischen Institut für Soziale Berufe weiterqualifiziert. Dabei haben sie eine Erweiterung ihrer psychosozialen, methodischen und personalen Kompetenzen erfahren.

Der berufsübergreifende, interdisziplinäre Ansatz von Palliativ Care* und die dynamische Entwicklung von Palliativmedizin und Hospizarbeit in den vergangenen Jahren legen eine spezifische Qualifizierung aller in diesem Feld tätigen Personen nahe. Für Professionelle, die nicht aus der Pflege/Medizin kommen, bot die Weiterbildung auch die Gelegenheit, ein Grundwissen über die in der Palliativarbeit relevanten medizinisch-pflegerischen Fragen zu erlangen.

Unter den Teilnehmenden waren mehrere Koordinatoren aus Ambulanten Hospizdiensten, ein Sozialdienst aus einer Palliativstation, ein Klinikseelsorger, eine Einrichtungsleitung der Altenhilfe, Supervisoren und mehrere ehrenamtliche Sterbe- und Trauerbegleiter.
 
Durch die Kontakte des Diakonischen Instituts zu Fachleuten und Institutionen aus der Region - dem Hospiz Veronika in Eningen, dem Ambulanten Hospizdienst Reutlingen e.V., den Kreiskliniken (Palliativstation/SAPV-Team) und einem Reutlinger Trauerbegleiter - konnte die Praxisnähe hergestellt werden, die für die Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase unerlässlich ist.
 
Im Februar 2018 beginnt ein neuer Durchgang. Bewerbungen werden vom Diakonischen Institut ab sofort gerne angenommen.

Abschluss

Zertifikatsübergabe