Immer mehr Menschen erkranken an Demenz. Prognosen sagen, dass die Zahl sich verdoppeln wird. Mit diesen Tatsachen müssen auch Kommunen sich auseinandersetzen. Im Land Baden-Württemberg wurde aus diesem Grund das Projekt „Demenz und Kommune“ ins Leben gerufen. Es hat zum Ziel, die Lebenssituation dementiell Erkrankter sowie ihrer Angehörigen in ihrem Umfeld zu verbessern. Dementiell Erkrankte brauchen dort, wo sie leben und sich zuhause fühlen, unterstützende Angebote, sowohl in ihrer Stadt, in kleinen ländlichen Gemeinden ebenso wie in ihrem Dorf. Diese Angebote sollen eine Teilhabe, Entlastungsmöglichkeiten für die Angehörigen und gute Betreuung und Pflege der Betroffenen in den späteren Stadien möglich machen und sich flächendeckend über ganz Baden-Württemberg erstrecken. Das Projekt wurde ins Leben gerufen um Kommunen und Landratsämter, freie und kirchliche Träger beim Aufbau von Angeboten zu unterstützen
Zum Start des Projekts fand jeweils ein Impulstag pro Regierungsbezirk statt, so auch am 7. Dezember 2017 im Tagungshaus des Klosters Heiligkreuztal.
Die Ziele dieses Impulstages, an welchem auch Kathrin Garloff und Matthias Brugger vom Diakonischen Institut für Soziale Berufe teilnahmen, waren:
·        Zusammenführen von Experten aus dem Demenzbereich und Entscheidungsträgern der Kommunen
·        Vermitteln von Praxiswissen aus kommunalen Projekten und Kooperationen
·         Dialog und zu überregionaler Vernetzung
·         Informationsvermittlung an die Entscheider in den Verwaltungen und den kommunalen Gremien
·         Entwicklung und Anstoß neuer Projekte.

Nähere Informationen:
Kathrin Garloff und Matthias Brugger
Diakonisches Institut für Soziale Berufe
Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe,
Karlstr. 9, 88045 Friedrichshafen
E-Mail: aps-friedrichshafen@diakonisches-institut.de

Impulstag Projekt Demenz und Kommune