Seit Mitte März bis Ende letzter Woche waren die Schulen des Diakonischen Instituts für Soziale Berufe aufgrund der aktuellen Pandemie geschlossen. Das Lernen hat online in Chatrooms und zu Hause stattgefunden.

Jetzt hat der Gesetzgeber die Regelungen gelockert und ein Teil der Schüler/innen sind seit Anfang der Woche zumindest teilweise und unter den gebotenen Abstandsregeln und Maskenpflicht vor Ort im Unterricht. Die SchülerInnen sind froh, sich mal wieder „Live und in Farbe“ zu begegnen.
Nicht für alle ist das Homeschooling einfach, aber es gibt auch viele positive Stimmen.

Dirk M., Schüler der Schule für Arbeitserziehung in Ravensburg meldet zu den Online-Kursen Folgendes zurück:
„Ich möchte Ihnen eine Rückmeldung zu dem zurückliegenden, außergewöhnlichen Unterrichts-Block geben. Meine anfängliche Befürchtung, der Unterricht ließe sich nicht mit dem homeschooling meiner Kinder vereinbaren, hat sich erfreulicherweise schnell aufgelöst. Die gestellten Abgabetermine waren fair und gut zu bewältigen. Ich konnte mich abends in Ruhe mit den Themen auseinandersetzen. Das selbstständige Erarbeiten der gestellten Aufgaben kam mir sehr entgegen, es ist viel hängen geblieben. Mir haben die selbstreflexiven Aufgaben gut gefallen, das kommt für meinen Geschmack im Präsenz-Unterricht etwas zu kurz. Ist natürlich nicht jedermanns Sache, wie ich beim Lesen des Gruppenchats feststellen konnte. 
Das Prozedere des Hochladens und überhaupt das Verfassen der Aufgaben im Word-Format gab dem ganzen Unterricht einen ernsten Prüfungscharakter. Vermutlich erwarten alle Schüler eine Note für das Geleistete. 
Ich fände es gut, wenn das DI in Zukunft häufiger Online-Blocks einschieben würde. Mehr Video-Chats mit den Lehrern für konkrete Fragen. Ein Schritt in Richtung Digitalisierung würde ich sehr begrüßen.“

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