Ravensburg. Angehende Arbeitserzieher/innen werden am Ende Ihrer Ausbildung in praktischer und theoretischer Hinsicht umfassend geprüft.
Die Prüfungsphase beginnt mit einer fachpraktischen Prüfung, bei der die angehenden Arbeitserzieher/innen ihren Klient/innen in einem bestimmten Zeitrahmen etwas Neues vermitteln: Das kann eine neue Arbeit in der WfbM sein, mit einem Jugendlichen auf der Wohngruppe eine Wand seines Zimmers tapezieren, eine Hecke pflanzen etc. Danach folgen zwei schriftliche und vier mündliche Prüfungen. Die Krönung ist dann das Kolloquium, ein Fachgespräch mit Vertretern aus der Schule und Praxis. Die frischgebackenen Arbeitserzieher/innen präsentieren hier ein Projekt, das sie in ihrer Praxisstelle durchgeführt haben. Sie stellen dabei unter Beweis, dass ihnen der Transfer von der theoretischen Ausbildung in die professionelle praktische Arbeit als Arbeitserzieher gelungen ist. Jonas H. entwickelte zum Beispiel ein Programm zur Alkoholprävention und zimmerte mit einigen Kindern und Jugendlichen eine Saftbar. Alle 14 Prüflinge haben bestanden. Respekt und Glückwunsch von Schulleitung und Lehrkräften der Berufsfachschule für Arbeitserziehung!

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Kolloqium Jona Hafner
Die Saftbar von Jonas H.